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In kleinen Schritten langsam abnehmen

Vielen von euch wird es so gegangen sein wie mir: Das Frühjahr naht, die neue superleichte Mode lockt zum Shoppen, nur die Waage im Bad gibt knallhart Auskunft: Über den Winter hast du dir etliche Kilos draufgefuttert. Zuviel Schokolade, viel zu viele Kekse, zu viel Glühwein, dafür viel zu wenig Bewegung und Sport als Ausgleich.

Jetzt muss etwas passieren, und zwar schnell und radikal, es wird höchste Zeit, schließlich möchte man im Sommer doch wieder halbwegs mit einer Bikini-Figur herumlaufen können. Also wird gehungert, gefastet, wird auf alles Schöne verzichtet und am Ende gibt man entnervt auf. Frustessen statt Abnehmen, der Jo-Jo-Effekt ist da.

Dieses Spielchen kennen wir alle. Wie man jedoch nachhaltig und langfristig sein Gewicht verlieren kann, hat mir dieser Blogbeitrag meiner Freundin Sara gezeigt. Abnehmen ist kein Sprint, heißt es dort, abnehmen ist vielmehr ein grundlegender Spurwechsel. Ich will, dass mein Leben eine andere Bahn einschlägt, ich setze neue Prioritäten, ich knechte mich nicht durch immer neue Diäten, sondern sehe zu, dass ich in meinem Alltag mehr Lebensqualität bekomme, zufriedener bin und so abnehme.

Ein Wort, so habe ich gelernt, ist beim Thema Abnehmen ganz wichtig: Disziplin.

Lüg dir nicht länger etwas vor!

Wer langfristig abnehmen will, muss den Tatsachen ins Auge schauen und das bedeutet ganz einfach: Jeden Morgen Gewichtskontrolle. Also: Rauf auf die Waage, auch wenn der Blick auf die Kilos weh tut, es nutzt nichts! Am besten machst du dir eine Liste, auf der du dein Gewicht notierst. So kannst du am besten erkennen, wohin sich dein Gewicht entwickelt. Keine Angst, auch wenn es plötzlich wieder leicht nach oben geht, ist das kein Scheitern. Viele meiner Freundinnen nehmen in Stufen ab. Erst geht es schnell, dann stagniert das Gewicht für einige Zeit und dann geht es weiter. Wichtig ist, dass du die Kontrolle über dein Gewicht behältst.

Setz dir realistische Ziele!

Klar, ich möchte auch 20 Kilo abnehmen, aber dieses Ziel zu erreichen, ist nur langfristig möglich. Also mache ich mir Zwischenziele. 5 Kilo innerhalb von zwei Monaten und die dann erst einmal halten und danach wird das nächste Teilziel angegangen. Wer seine Ziele zu hoch ansetzt, hat das Scheitern bereits vorprogrammiert.

Nimm Dir Zeit zum Essen!

Wer husch, husch am Morgen schnell seinen Kaffee trinkt und dabei quasi nebenbei sich die Croissants in den Mund schiebt, hat viel zu viele Kalorien zu sich genommen ohne überhaupt bewusst gemerkt zu haben, dass er oder sie gegessen hat. Besser: In Ruhe frühstücken, sich Zeit nehmen, alles ordentlich durchkauen und schon morgens viel frisches Obst essen. Ich selbst frühstücke am Morgen nicht mehr soviel, lege dafür gegen 11 Uhr, wenn der Hunger wiederkommt, eine zweite kleine Morgenmahlzeit ein. Nur bitte niemals in Form eines Schokoriegels!

Bewegung hilft beim Abnehmen!

Das wissen wir eigentlich alle, nur handeln wir nicht danach. Bitte jetzt kein großes Sportprogramm entwickeln, lieber die kleinen Dinge im Alltag tun. Also: Den Einkauf im Supermarkt kann man gut dem Rad erledigen, morgens zum Bahnhof kann man auch zu Fuß gehen statt in der Straßenbahn zu sitzen, und ins Büro geht über die Treppe statt mit dem Aufzug.

Gönn dir was Schönes zwischendurch!

Wir alle haben unsere kleinen Schwächen. Meine heißt ganz klar: Schokolade und die hat bekanntlich eine Menge Kalorien. Ich bin jetzt dazu übergegangen, mir meine „Schocki“ zuzuteilen. Ein kleines Stück am Vormittag, eines am Nachmittag. Mehr nicht! Außerdem habe ich von Vollmilch auf dunklere Sorten umgeschwenkt. Die haben zwar auch Kalorien, dafür esse ich aber deutlich weniger davon.

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